JHV 2027 und Vortrag "Room 28"

SYNaloge
kuk28
 

Montag, 9. November 2026

  Betsaal

Im Anschluss an unsere diesjährige Jahreshauptversammlung, zu der alle Intereessierten herzlch eingeladen sind, 

hält Thomas Rietschel einen interessanten Vorrtrag, der sich thematisch an unsere Jahresausstellung "Kinder im KZ Theresienstadt" anschließt.

Bereits bei der Ausstellungsvernissage hatte Thomas Rietschel nähere Informationen zum "Room 28" angerissen, der stellverrtetend für das Kulturschaffen im Ghetto steht.

 

„Zu betonen ist, dass unser Kulturwille unserem Lebenswillen adäquat war (Viktor Ullmann) - Musik und Kultur im Konzentrationslager Theresienstadt“

In den Jahren 1943 bis 1945 war das Konzentrationslager Theresienstadt wohl der einzige Ort im vom nationalsozialistischen Deutschland besetzten Europa, an dem zahlreiche Werke zeitgenössischer Musik  aufgeführt werden konnten. Überall sonst waren sie als "entartete Musik" verboten. Kunst und Kultur waren für die inhaftierten Juden Mittel des Widerstands und vor allem junge Menschen wollten sie an die „Weltkultur“ heranführen, um sie auf eine Zukunft nach den Nazis vorzubereiten. All dies geschah unter den unmenschlichen Bedingungen eines Konzentrationslagers, das als Sammellager für die regelmäßigen  Transporte nach Auschwitz diente.

Plakat-Room28.jpg

Wir freuen uns, dass Thomas Rietschel sich spontan zu diesem Vortrag bereit erklärt hat. Er ist 

  • Germanist und Kulturwissenschafter
  • 1992 - 2002 Generalsekretär der Jeunesses Musicals Deutschland
  • 2004 - 2016 Präsident der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a. M.
  • Seit 2016 Kulturberater

 

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