ISIDOR BRÜCKHEIMER

geb.  15.03.1890 in Tauberbischofsheim

gest. 11.10.1944 in Auschwitz (1) oder
in Sobibor (Polen) am 10.10.1944 (2)

ISIDOR  BRÜCKHEIMER wurde am 15. März 1890 Tauberbischofsheim geboren.
Isidor war der älteste Sohn von Lazarus und Bertha Brückheimer (geb. David).

Die Familie wohnte in Tauberbischofsheim, zunächst in der damaligen Hauptstraße 10 (heute: Hauptstr. 96) (*).
Isidor Brückheimer war mit Rosa (geb. Daniel) verheiratet. Vor dem Zweiten Weltkrieg lebte das Paar in Frankfurt am Main. Am 01.12.1937 emigrierte es nach Amsterdam (Niederlande). (1)

Die Deportation der niederländischen Juden erfolgte aus dem Sammellager Westerbork, von wo aus Isidor und Rosa Brückheimer am 14.09.1943 ins Konzentrationslager Bergen-Belsen (Deutschland) deportiert wurden. Am 25.01.1944 wurde Isidor Brückheimer ins Ghetto Theresienstadt verlegt und am 09.10.1944 nach Auschwitz verbracht.(1)

Am 11.10.1944 wurde er in Auschwitz ermordet (für tot erklärt) (1)
 
Abweichend nennt Yad Vashem als Todesort das Vernichtungslager Sobibor (Polen) und das Todesdatum 10.10.1944 (2).

Quellen

(1) https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de848795
(2): Datenblatt Yad Vashem https://collections.yadvashem.org/de/names/1388731

Erläuterung:
(*) Straßenname und Hausnummer wechselten mehrfach: Hauptstr. 10; Königheimerstr. 10; Robert Wagner Str. 96; Robert Wagner Str. 96+98 (Quelle: Feuerversicherungsbuch B 183 – B 182; Stadtarchiv Tauberbischofsheim)

 

Stolperstein Inschrift:
 
Isidor Bruckheimer 
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