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IRWIN BRÜCKHEIMER geb. 31.07.1910 in Külsheim gest. 29.05.1988 in Ramat Gan, Israel |
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Irwin Brückheimer ist der Sohn von Max und Sali Brückheimer. Seine Geschwister sind Leo, Lena und Herbert. Die Familie wohnte in der Manggasse 2. Von Beruf war Irwin Verkäufer. Irwin emigrierte bereits am 09.10.1933 – also schon gut acht Monate nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler – der sogenannten Machtergreifung – nach Palästina, weil er die Lage für Juden in Deutschland als bedrohlich ansah und er keinesfalls als Bürger zweiter Klasse leben wollte. In den frühen 1930er Jahren war Palästina für jüdische Immigranten leichter zugänglich. Man benötigte lediglich eine zertifizierte Erlaubnis. Mit dieser kam Irwin über Nürnberg, München und Salzburg ins italienische Triest. Im Oktober 1933 reiste er mit dem Segelschiff „Martha Washington nach Jaffa. Drei Monate später erreichte seine Braut Liesel Adler den Hafen von Haifa. Im Juni 1934 heirateten die Beiden. (1) Irwin Brückheimer starb am 29. Mai 1988 im israelischen Ramat Gan. |
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QUELLEN / Anmerkungen (1) Text (2025) von Eldad Elron, übertragen aus dem Englischen |
Stolperstein Inschrift:


Irwin Brückheimer (2. V. rechts) Sylvester, Deutschland 1928 (Foto: Familienbesitz Joram Brückheimer

Irwin 1933 in Palästina (Foto: Familienbesitz Joram Brückheimer)

Irwin in den 1930er Jahren (Foto: Familienbesitz Joram Brückheimer)

Irwin und Liesel in Tel Aviv 1935(Foto: Familienbesitz Joram Brückheimer)

Irwin und Liesel Brückheimer (Foto: Familienbesitz Joram Brückheimer)

Irwin, Liesel, Gabi und Joram Brückheimer, Ramat Gan 30.05.1959 (Foto: Familienbesitz Joram Brückheimer)